Tanzchiste 2/2008

TANZCHISTE 2/2008:

Liebe Tanzleute, Bonjour les Romands, un buon giorno ai Ticinesi,
Dies ist meine erste Ausgabe der TANZCHISTE als Redaktorin. Und ich beginne gleich mit einer augenfälligen Neuheit: dem Titelblatt. Obwohl zweimal ein Wettbewerb ausgeschrieben und auch sonst gepröbelt wurde, kamen wir zu keinem befriedigenden Resultat. Nun haben Käthi Ellenberger und ich nochmals daran gearbeitet....hier ist das Resultat. Was findet Ihr?
Und welche Schätze können aus dieser Tanzchiste gehoben werden: Wir berichteten von unseren neuen Internet-Adressen: www.seniorentanz.ch, www.danse-senior.ch, www.danza-seniori.ch
Es wird vom schweizerischen Zentralkurs berichtet mit der Ausschreibung für den nächstjährigen Ausbildungs-/Fachkurs, vom Round Dance und seinem Fortbildungs- & Ausbildungskurs und vom Tanzleiterinnen-Seminar im Gwatt.
Ich lade Euch neu regelmässig an die Tanz-Bar ein: zum Einstieg erhält Ihr einen speziellen Cocktail-Mix.
Bei den SeniorInnen sind die Tanzferien-Angebote sehr beliebt, es wird von verschiedenen Wochen begeistert berichtet und wieder neu eingeladen.
Und schliesslich möchten wir uns bei der langjährigen Redaktorin Eva Eberle ganz herzlich für ihre grosse Arbeit bedanken.
Noch ein Aufruf: die nächste Ausgabe kommt nach Weihnachten, gerade richtig für die Vorbereitungen für ein Fasnachtsfest. Wie feiert Ihr die Fasnacht in Eurer Gruppe? Schickt mir Vorschläge für geeignete Tänze, Dekorationen, fröhliche Spiele....im Sinn eines Ideen- und Erfahrungs-austausches. Ich wünsche Euch einen erholsamen Sommer und einen schwungvollen Wiedereinstieg in die Tanzsaison im August/SeptemberEure RedaktorinSusanne Bolliger-Heuss

Bitte beachtet, dass auch die Fachleiterinnen-Seite neu gestaltet ist mit den Kontaktadressen aus (fast) allen Kantonen.


Liebe Eva,Ausgabe 1/98 – so hat es angefangen: 10 Jahre lang warst du Redaktorin und hast die TANZCHISTE geprägt, 21 Ausgaben hast du zusammengestellt und herausgegeben. Dafür gebührt dir grosser Dank. Hier druck ich nochmals dein erstes Editorial ab:Liebe Tanzleute, salu les Romands,nach knapp 9 Monaten Reifezeit liegt sie vor Euch, die erste Ausgabe der TANZCHISTE! Anlässlich des Kaderkurses 1997 äusserte Susanne Bolliger den Wunsch, mittels eines Info-Blattes gesamtschweizerisch alle Tanzleiterinnen zu erreichen. Die Idee fand sofort Anklang; schnell war der Name geboren, etwas länger dauerte die Geburt des LOGOS, das möglichst klar unsere Vorstellung über den Inhalt des Blattes ausdrücken sollte. Der Name TANZCHISTE beinhaltet schon eine ganze Menge:TANZ - ist ja klar, wir alle tanzen CH - steht für Tanzen in der SCHWEIZ,IST - stellt dar, was wir tanzen, nämlich Internationale Seniorentänze,E - rundet das Wort ab; zufällig trifft es auch meine Anfangsbuchstaben! Nun hoffe ich darauf, dass Ihr die Tanzchiste regelmässig füttert mit allem, was Euch wert scheint, gesamtschweizerisch oder regional bekannt gegeben zu werden. Wir sind für alle Mitteilungen offen. (.....) Und nun:

- wo drückt der Schuh,

- was gibt’s Neues zu berichten,

- Termine von allgemeinem Interesse

- wer wagt sich selbst an fachliche Themen oder schickt einen „aufgelesenen“ Bericht?Unser Blatt kann nur leben, wenn Ihr alle dazu beitragt, dass die Informationen fliessen. Auf reges Mitmachen freut sich

Eure Redaktorin

Eva EberleUnd nun hat deine Arbeit begonnen: zweimal pro Jahr den Artikeln, Berichten, Inseraten und Fotos nachjagen, damit sie rechtzeitig für den Druck bereitlagen. Alles ging per Post, und wenn die Vorlagen nicht „sauber“ waren, mussten neue Kopien nachgeliefert werden. Aber nach jeder Anstrengung lag ein neues Heft bereit, über das sich alle freuten. Eine ebenso grosse Arbeit, nur weniger augenfällig und erfreulich, ist die Abonnentenliste à jour zu halten und im Einzahlungsjahr die Übersicht über die Zahlungen nicht zu verlieren. Schliesslich sind wir unterdessen auf einer Abonnentenzahl von rund 315 Personen angelangt.
Vor einigen Jahren hast auch du, Eva, eine E-Mail Adresse bekommen. Anfangs war die Kommunikation dadurch nicht einfacher, die Computer machten einfach nicht alles so, wie wir wollten! Unterdessen hast du auch dies in den Griff bekommen, auch wenn du noch immer lieber alles auf Papier wolltest.
Vor fast 2 Jahren hast du deinen Rücktritt angekündigt, sodass wir genügend Zeit hatten, die neue Redaktion vorzubereiten. Du hast noch eine Zahlungsperiode erledigt, damit die neue Redaktorin sich zuerst einarbeiten konnte. Alles in vorbildlicher Ordung hast du mir im März dieses Jahres die Ordner, Dokumente und Finanzen übergeben.
Liebe Eva, vielen Dank für deinen grossen Einsatz und für deine Arbeit für unsere TANZCHISTE. Du hast es zu einem Info-Blatt der Seniorentanz-leiterinnen ausgebaut, auf das wir nicht mehr verzichten können.

Im Namen des Fachleiterinnen-Teams:

Susanne B-H


 

Zentralkurs Seniorentanz vom 27./28.- 30. April 2008 auf dem Rügel

Da Franziska Peege auf Ende Saison ihren Rücktritt bekannt gab, wurde ich als Vertreterin des Kantons Schaffhausen an den Zentralkurs geschickt. Erst vor kurzem habe ich den Leiterkurs und das Praktikum abgeschlossen und war darum noch grün hinter den Ohren. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen.An dem alle Jahre durchgeführten Kurs nahmen 24 Fach- und Kursleiterinnen aus allen Teilen der Schweiz teil. Die FL aus den Kantonen AG, BL/BS, BE, JU/Romandie, LU, SO, TG & ZH trafen sich wie immer am Vorabend, um in einer intensiven Sitzung die Probleme rund um das Fachgebiet und Angebot Seniorentanz zu besprechen. Später wurden wir darüber informiert.Die Schweizerische Fachleiterin Ursula Häni brachte uns viele, schöne und anspruchsvolle Tänze aus der neuen CD S-11 bei. Mir wirbelte der Kopf von den neuen Schritten, Värsli, Farbmüsterli, Takten und Musiknoten. Aber Ursula sorgte dafür - auch mit einer Gruppenarbeit - dass alles gut in unsere Köpfe hineinpasste. Sie war für uns eine kompetente und angenehme Tanzleiterin.
Einen ganzen Tag leitete Regula Leupold als Gastreferentin den Kurs. Auf eine ganz besondere Art zeigte sie uns, wie man die Tänze vereinfachen und dann aufbauen kann. Am Abend war freiwilliges Tanzen mit Regula angesagt. Sie brachte uns mit ihren rassigen Schritten auf Klängen von Klezmer-Musik ausser Atem.
Beim späten gemütlichen Höckeln mit Wein, Baileys und dem traditionellen Steinkuchen liessen wir die arbeitsreichen Tage ausklingen.Diese drei Tage im Tagungszentrum Rügel mit wunderbarer Aussicht auf die Berge und auf den Hallwilersee, waren eine wertvolle Bereicherung für mich.
Vreni Keller, Schaffhausen
Fotos: oben: die Fachleiterinnen (vlnr): Paulette Voirol, JU/Rom, Käthi Ellenberger BS/BL Ursula Häni, CH&BE, Trudi Moser, SO, Gisela Maldini, TG, Vera Zanetti, GR

Isabelle Blättler, ZH, Evi Willi, GR, Ruth Ducrey, AG, Lilo Gyr, LU

 

 

unten: alle Fach-& Kursleiterinnen und die Fachverantwortlichen (vlnr): Susanne Bolliger BS, Doris Ammann AG, Helene Eggenberger AR, Maria Wegner SG, Marie-Claire Jendly FR, Anne Jauslin BL, Vera Zanetti GR, Evi Willi GR, Yvonne Knöri BS, Isabelle Blättler ZH, Gisela Maldini TG, Antoinette Gnos NW, Ursula Häni CH, Trudi Moser SO, Paulette Voirol JU/Romandie, Susanne Hügli BE, Elvira Bollinger VS, Theresa Martinelli ZH, Irene Zehnder UR, Vreni Keller SH, Ruth Ducrey AG, Liselotte Gyr LU Foto: Käthi Ellenberger BL/BS


 


Tanzleiterinnenfestli der Aargauer und Solothurner Tanzleiterinnen Ende März 2008 im Gasthof Bären in Aarburg

Nach zehnjährigem Unterbruch trafen sich die Aargauer und Solothurner Tanzleiterinnen im Gasthof Bären in Aarburg zum unbeschwerten Tanzen, zum gegenseitigen Gedankenaustausch und geselligen Beisammensein. Fast dreissig Frauen aus den beiden Kantonen folgten der Einladung. Aktive und ehemalige Leiterinnen freuten sich über bekannte und neue Gesichter. Nach dem Begrüssungskaffee boten viele bunte, alte und neue Tänze mit verschiedenen Aufstellungen und Schrittfolgen aus Europa und Amerika Abwechslung und Herausforderung, ein unbeschwertes Tanzvergnügen. Ein besonderer Höhepunkt war die Anwesenheit der beiden früheren Fachleiterinnen Volkstanzen, Erika Raisigl aus Dornach, Kanton Solothurn, und Steffi Mühlethaler aus Aarau, Kanton Aargau. Drei weitere Frauen aus der Gründerzeit des Seniorentanzens im Jahre 1976 besuchten das Treffen und tanzten mit Freude mit: Blanka Kauffungen aus Solothurn, Lena Gasser aus Biberist und Elisabeth Gloor-Lejeune aus Aarburg. Alle leiteten während mehrerer Jahre erfolgreich ihre Tanzgruppen. In einer Schweigeminute gedachten die Tanzfrauen der kürzlich verstorbenen Annemarie Heim aus Solothurn. Sie war ebenfalls eine Leiterin aus der Anfangszeit des Seniorentanzes.

Legende: von links nach rechts: Lena Gasser, Erika Raisigl, Steffi Mühlethaler, Blanka Kauffungen, Elisabeth Gloor-Lejeune; Foto: Elisabeth Anliker


Round Dance Seminar 2008 im Hotel Mohren in HuttwilBereits zum fünften Male fand das beliebte Round Dance Seminar Huttwil mit über 60 Personen statt. In drei Gruppen in drei verschiedenen Sälen erlernten die Tänzerinnen und Tänzer in drei intensiven Tagen entweder Aufbau-Elemente in Walzer und Twosteps und etwas Chachacha, oder sie verfestigten ihre Kenntnisse und vertieften das Gelernte mit neuen Elementen in deutscher und englischer Ansage in Twosteps, Walzer, Rumba und Chachacha. Die dritte Gruppe tanzte ausschliesslich nach englischer Ansage neue Figuren und Schrittfolgen in den bekannten Rhythmen und Slowfox. Abends trafen sich alle im grossen Saal zum gemeinsamen Tanzen, auch zum Zuschauen und plaudern. Nur allzu schnell verflog die Zeit. Mit einem herzlichen Dank an die vier Leiterinnen verabschiedeten sich alle -- und mit dem Ausblick auf das Round Dance Seminar 2009 wiederum in Huttwil.


TANZ-BARAuf der neuen CD S-11 – der Fortbildungs-CD 2008 – wird der Tanz „ALTERNATE TRIO“ auf eine Universalmusik angeboten. Kaum ertönt die Musik, beginnen viele zu summen: die Melodie ist bekannt, aber die Worte? Hier sind sie - nicht ganz jugendfrei!!Prost!Lass Mich Dein Badewasser SchlürfenAch bitte, laß mich dein Badewasser schlürfen,
einmal dich abfrottieren dürfen,
und deine Oberweite messen
und alle andern Fraun vergessen, vergessen,
laß mich dich einmal nur massieren
und deine Rippen dabei spüren,
für einen Kuß auf deine
Sohlen möcht ich dein Pantoffel sein!

Ach bitte, laß mich auf deinem Sofa ahlen,
laß mich doch deine Steuer zahlen,
laß mich doch deine Wimpern pinseln
vor deinem Himmelbettchen winseln, ja winseln,
laß mich dich Tag und Nacht verhätscheln
und deine schlanken Hüften tätscheln,
laß mich heut Nacht dein Troubadour sein
und vor dir mich niederknien!

Ach bitte, laß mich doch deine Wäsche waschen,
von deinem Frühstücksteller naschen,
laß dir beim Gurgeln in den Mund sehn
und deiner Seele auf den Grund gehn, ja Grund gehn,
laß deine Pfirsichhaut berühren
und dich im Mondschein pediküren,
laß dir ein Heijaliedchen singen,
daß du süßer träumen kannst!Gesungen von den „Comedian Harmonists“ Ende der 1920/1930er Jahre